Zwei Streuobstprojekte beim Wettbewerb der UN-Dekade für die biologische Vielfalt ausgezeichnet

Die Vereinten Nationen haben die Jahre 2011 bis 2020 zur UN-Dekade für die biologische Vielfalt erklärt und rufen damit die Weltöffentlichkeit auf, sich für die biologische Vielfalt einzusetzen. Hintergrund ist ein kontinuierlicher Rückgang an Biodiversität in fast allen Ländern der Erde. Die Dekade soll die Bedeutung der Biodiversität für unser Leben bewusst machen und Handeln anstoßen.

Menschen auf der ganzen Welt engagieren sich für dieses Ziel und haben bereits einiges erreicht! Und auch in Deutschland trägt die UN-Dekade Biologische Vielfalt unter dem Motto „leben.natur.vielfalt“ dazu bei, die gemeinsamen, weltweiten Ziele zu erreichen. Zentrales Instrument ist dabei der UN-Dekade-Wettbewerb. Jede Woche wird ein Projekt ausgezeichnet, das sich in besonderer Weise für die Erhaltung, Nutzung oder Vermittlung der biologischen Vielfalt einsetzt.

Im letzten Monat wurden gleich zwei spannende Projekte aus dem Bereich „Streuobst“ ausgezeichnet:

Das Projekt Schule auf der Sreuobstwiese hat das Ziel, den Wert des Lebensraums Streuobstwiese als wertvolles Biotop mit reicher biologischer Vielfalt zu vermitteln und zu erhalten. Schüler, v. a. aus der 3. Klasse, können hier an einem außerschulischen, erlebnisorientierten Lernortverschiedene Stadien des Apfeljahres begleiten. 

Bei dem Projekt Streuobstwiesen-Rucksack bekommen Kinder im Naturpark Saar-Hunsrück Antworten auf Fragen wie „woher kommt eigentlich der Apfelsaft“? Das Projekt vermittelt, dass Streuobstwiesen neben ihrem wirtschaftlichen Nutzen auch einen ökologischen, kulturellen und ästhetischen Wert haben. Der Rucksack enthält Untersuchungs- und Lehrmaterialien sowie Anleitungen rund um den Lebensraum Streuobstwiese.

Weitere Infos zu der UN-Dekade Biologische Vielfalt und den beiden Projekten finden Sie --> hier.